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Bericht

Kantersieg in Ritzerfeld

Kantersieg in Ritzerfeld

Die erste Mannschaft war bei herzlichen Frühlingswetter zu Gast bei der Union aus Ritzerfeld. Nachdem in der Vorwoche Eintracht Warden aus unerklärlichen Gründen nicht zum Spiel anreiste, hieß beim Tabellenletzten wieder neuen Schwung aufzunehmen.

Trainer Detlef Baczewski musste kurzfristig die verletzten Sandy Sehic, Marc Napieralski und Seudin Jukic ersetzen. Man wollte sich nicht vom Tabellenstand blenden lassen und die Marschrichtung lautete Vollgas. Angeführt von Kapitän Niklas Honnie legte der KSV los wie die Feuerwehr. Bereits in der 2. Minute wurde Dominik Baczewski etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Tor gelegt.

Den fälligen Freistoß zirkelte Dominik Baczewski dann selbst über die Mauer in die Maschen zum 0:1 Nur 2. Minuten später das vermeintliche 0:2. Michael Meven versenkte einen Abpraller des Ritzerfelder Torhüters. Allerdings entschied der Unparteiische Nikolaus Andre auf Abseits. Der KSV ließ sich aber nicht beirren und spielte weiter kontrolliert nach vorne. Auch die etwas übertriebene Gangart der Gastgeber in manchen Situationen brachte dabei den KSV nicht aus dem Konzept. In der 10. Minute dann die Belohnung. Daniel Deutz bediente Niklas Honnie, der das 0:2 erzielte. In der Folge blieb der KSV haushoch überlegen. Nur 2 Minuten nach dem 0:2 hatte Michael Meven die Möglichkeit auf 0:3 zu erhöhen, sein Schuss ging aber knapp über das Tor.

Es dauerte aber nur bis zur 23. Minute ehe Michael Meven es besser machte. Nach tollem Pass von Christoph Honnie erzielte der KSV Angreifer das 0:3. Wiederum nur 7 Minuten klingelte es erneut im Tor der Gastgeber. Diesmal brachte Dominik Baczewski Daniel Deutz in Position und dieser versenkte eiskalt zum 0:4. Nun bat der souverän leitende Nikolaus Andre zu einer kurzen Trinkpause. Auch nach dieser gab es nur eine Richtung und zwar weiter in Ritzerfelder Tor. Nach einem übermotivierten Einsatz eines Ritzerfelder Spielers musste dann Dominik Baczewski verletzt vom Platz. Für ihn kam René Grotenklas ins Spiel. Noch vor dem Halbzeitpfiff sollte es noch einen Torerfolg für den KSV geben. Daniel Deutz setzte Manuel Moreno im Strafraum in Szene und dieser markierte mit seinem ersten Saisontreffer das 0:5, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.




Die zweite Hälfte begann genauso wie es in der ersten Halbzeit lief. Der KSV war absoluter Chef im Ring, schaltete aber deutlich runter. Zwar wurden sich permanent Torchancen erspielt aber es dauerte bis zur 55. Minute eh es wieder Grund zum jubeln gab. Einen Ball über 40 Meter von Daniel Baczewski verarbeitete Daniel Deutz gekonnt und schloss zum 0:6 ab. 3. Minute später wurde dann ein zweites Mal ein Tor von Michael Meven nicht anerkannt. Nach einer Hereingabe von Daniel Deutz stieg der KSV Angreifer am Höchsten und traf per Kopf. Allerdings entschied der Unparteiische erneut auf Abseits. In der 70. Minute war aber dann wieder ein reguläres Tor für den Tabellenführer dabei. Michael Meven mit seiner 18ten Vorarbeit auf Kapitän Niklas Honnie und dieser mit seinem 19ten Saisontreffer zum 0:7, insgesamt war dies bereits der 99te Treffer für den KSV in der laufenden Saison. Nun fragten sich die mitgereisten Kohlscheider Fans ob die Torfabrik der Liga auch noch das 100ste Tor nachlegen könnte. Diese Frage beantwortete dann wieder Michael Meven in der 80. Minute. Nach einer Flanke von Patrik Königshofen netzte Michael Meven per Seitfallzieher zum 0:8 ein. Dies war wie bereits erwähnt der 100ste Torerfolg für den KSV, was bei 22 Saisonspielen einen Schnitt von 4,55 Toren bedeutet…Ligabestwert.

Nun trudelte das Spiel aus und die weiteren Tormöglichkeiten blieben erfolglos.

Am Ende ein hochverdienter Erfolg für unsere Mannschaft gegen einen Gegner, der über die komplette Spielzeit gekämpft hat und sich trotz der deutlichen Ergebnisses ordentlich verkauft hat. Für den KSV war der fünfte Sieg in Folge und man ist seit nun mehr 18 Spielen ungeschlagen. Bereits an Ostersamstag geht es mit dem vorgezogen Spiel gegen SV Eilendorf weiter.

 

Spielbericht wird präsentiert von:

Viamed
reisebaron
verfasst von Marko Kowol