Zurück im Aachener Oberhaus

Die Arbeit hat Früchte getragen und führt zurück ins Aachener Oberhaus

Am Sonntag, 14.05.2017 um 12:47 Uhr was es geschafft. Der KSV sicherte sich mit einem 5:2 Heimsieg über SuS Herzogenrath die Meisterschaft in der Kreisliga B1. Der finale Triumph war aber lediglich der I-Tüpfelchen auf eine tolle Saison, welche bereits im April 2016 anfing, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch Möglichkeiten waren auch in der Kreisliga A weiterzuspielen.

Der Vorstand und die sportliche Leitung entschied sich damals einen Umbruch vorzunehmen und die Uhren in der ersten Mannschaft auf Null zu stellen. Nach einigen Jahren, wo der Abstieg aus der Kreisliga A immer geradeso abgewendet wurde, war allen klar, dass der Weg sich in der Zukunft ändern muss. So endete die Saison 2015/16 zwar mit dem sportlichen Abstieg in die Kreisliga B aber hinter den Kulissen tat sich einiges und viele Gespräche geführt um eine neue schlagkräftige Mannschaft zu schaffen. Die Stützen der Mannschaft blieben dabei erhalten. Mit Niklas Honnie, Marc Napieralski, Patrik Königshofen, Boris Piz, Achim Mickartz, Christoph Honie und Daniel Baczewski blieb das Grundgerüst der Mannschaft erhalten. Nun galt es dieses Fundament zu nutzen und eine Mannschaft zu stellen, die sowohl charakterlich als auch sportlich zusammenpasst.

Nachdem der bisherige Torhüter Fatih Berberoglu dem Verein mitteilte, dass er den KSV verlasse würde, wurde mit Marvin Kerkhoff schnell ein neuer Torhüter in den eigenen Reihen gefunden. Ihm zur Seite konnte man mit Gentrit Maloku einen jungen Torhüter aus der eigenen Jugend stellen. Die Suche nach Neuverpflichtungen war anfangs ein schwieriges Unterfangen, denn man konnte kaum sagen wohin der sportliche Weg führen würde, da weder der Klassenerhalt noch der Abstieg besiegelt waren. Doch bereits im Mai 2016 gelang es erste, wenn auch nur interne Erfolge zu verbuchen. So konnte man mit Dominik Baczewski einen gestandenen jungen Spieler von Concordia Oidtweiler verpflichten, der bereits als Stammspieler in der Mittelrheinliga unterwegs war. Auch schnell einig war man sich mit Sandy Sehic, der vom VfR Würselen an die Casinostraße wechselte. Der Juni brachte dann nochmal richtig Bewegung in die Kaderplanung. Erst sagte Yasin Kalayci für die neue Saison zu und dann gelang es mit Michael Meven einen Kracher zu holen. Und nicht nur das, sondern es wurde direkt ein Doppelpaket geschnürt und man holte noch Omar Kassi dazu. Beide kamen von Union  Ritzerfeld und sollten mit ihrer Erfahrung noch sehr wichtig für den KSV werden.




Die Vorbereitung auf die neue Saison startete bereits Mitte Juli und wurde mit einem Testspiel in Frelenberg eröffnet. Dieses Spiel wurde deutlich mit 7:1 gewonnen und hob direkt die Moral im Kader an. Nur eine Woche später stand schon der erste richtige Härtetest auf dem Programm. Der Lokalrivale vom KBC, gerade erst in die Landesliga aufgestiegen, stellte sich an der Casinostraße vor. Dabei gab es ein sensationelles 4:2 für die Mannschaft von Detlef Baczewski. Dieses Ergebnis wurde natürlich intern nicht überbewertet aber in der Presse wurde der KSV hochgelobt und dies blieb natürlich auch der Konkurrenz, in der mittlerweile feststehenden Kreisliga B1 nicht verborgen. Auch alle weiteren Testspiele wurde positiv beendet, bis schließlich Rhenania Würselen den Siegeszug stoppte und der Mannschaft aufzeigte, dass trotz der Qualität im Kader harte Arbeit von Nöten sein wird um maximalen Erfolg zu haben.

Zum ersten Pflichtspiel begrüßte der KSV eine Woche vorm ersten Meisterschaftsspiel die Landalemannia aus Mariadorf in der ersten Runde der Kreispokals. Der Landesligist reiste als klarer Favorit an und war schon für die nächste Runde am Planen bevor der Anpfiff erfolgte. Am Ende des Tages allerdings war es der KSV, der jubeln durfte und völlig verdient nach einem 3:2 Erfolg in die nächste Runde einziehen sollte. Nur eine Woche später reiste man dann eben nach Mariadorf und traf dort auf die zweite Mannschaft eben dieser. Auf dem Papier schien alles klar zu sein aber Trainer Detlef Baczewski war nicht gerade glücklich über die Woche vor dem Spiel und befürchtete bereits, dass das Spiel auf die leichte Schulter genommen werden wird. Und sein Gefühl sollte sich bewahrheiten. 0:5 hieß am Ende und diese Klatsche holte alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Foto: Rene Stoll

Aber selbst aus diesem Debakel sollte dien Mannschaft noch etwas positives mitnehmen. Da die Gastgeber, insbesondere das Trainerteam, sich sehr herablassend über die Mannschaft geäußert hat, war die Motivation schon damals für das Rückspiel sichergestellt. Es gab allerdings auch nicht viel Zeit um weiter an der Klatsche zu verschwenden, denn bereits 4 Tage später stellte sich mit Germania Eicherscheid der nächste Landesligist an der heimischen Casinostraße vor. Auch in der zweiten Pokalrunde sollte das Team wieder eine bärenstarke Leistung abrufen und schickte die Gäste mit 4:0 nach Hause. Nun stand das große Los vor der Tür. Wieder Heimspiel und zwar gegen den Mittelrheinligisten des FC Inde Hahn. Vorher allerdings die Heimpremiere in der Meisterschaft und dabei wurde der Aufsteiger von Bosna Aachen quasi vom Platz geschossen mit 8:3. Nun kam es zum Pokalhit gegen Hahn, die mit der stärkst möglichsten Mannschaft antraten. Zur Halbzeit stand es aus Kohlscheider Sicht mit 0:2 noch absolut top. Allerdings ließen im zweiten Durchgang die Kräfte nach und der Favorit siegte schließlich deutlich mit 0:7.
Zeit um Trübsal zu schieben blieb allerdings wieder nicht, denn das nächste Heimspiel in der Meisterschaft gegen die Sportfreunde Hörn stand schon an. Und auch dieses Heimspiel wurde nach harten Kampf gewonnen. Nun reiste man zum Spitzenspiel nach Würselen, wo der VfR wartete. Der KSV zeigte dabei ein tolles Spiel aber war etwa 20 Minuten im Tiefschlaf und lag auf einmal 0:3 hinten. Man kam noch auf ein 2:3 heran und hätte einen Punkt verdient gehabt aber am Ende stand die zweite Niederlage im vierten Spiel. Im Verein machte sich ein wenig die Frage breit, ob man vielleicht doch nicht alles richtig gelenkt hat und der Traum vom direkten Wiederaufstieg nicht zu groß sei. Die Mannschaft allerdings rückte noch enger zusammen und arbeitete noch härter in den folgenden Wochen. Und es sollte sich lohnen. Die Mannschaft startete nun eine unglaubliche Serie. Zuerst wurde der Aufsteiger aus Linden-Neusen daheim mit 5:2 besiegt. Dann kamen in Warden beim 6:2 Erfolg die ersten Punkte in der Ferne dazu. Am darauffolgenden Spieltag wurde die Union aus Ritzerfeld an der Casinostraße mit 11:0 abgefertigt. Nun stand das superschwere Auswärtsspiel bei SV Eilendorf auf dem Plan. Bereits nach einer viertel Stunde lag man 0:2 hinten und es schien als ob die Serie bereits zu Ende sei. Aber dies war die genau der Zeitpunkt, wo jeder erfahren sollte welch ein Charakter in der Mannschaft steckt. Man glich das Spiel aus und erzielte in 96. Minute gar noch den Siegtreffer. Im darauffolgenden Heimspiel wurden dann unsere Freunde vom VfJ Laurensberg mit 6:0 wieder deutlich besiegt, ehe es zum „kleinen Derby“ an die Oststraße zur Reserve des KBC ging. Auch hier war man Chef im Ring und siegte deutlich mit 4:0. Mittlerweile war man in der Tabelle auf dem dritten Platz vorgerückt und dem Spitzenduo aus Würselen und Vaalserquartier auf den Fersen. Im nächsten Heimspiel schickte man den JSV Baesweiler ebenfalls sehr souverän mit 8:2 nach Hause.

Foto: Rene Stoll

Im kommenden Auswärtsspiel bei SuS Herzogenrath lief es anfangs dann ganz schlecht. Schnell lag man 0:1 hinten, zahlreiche Torchancen, darunter ein Foulelfmeter konnten nicht genutzt werden. Dazu kamen Undiszipliniertheiten in der Mannschaft. Aber auch da konnte sich die Mannschaft von befreien und drehte in der zweiten Hälfte erst richtig auf und gewann das Duell am Ende mit 7:3. Vor dem Topspiel zu Hause gegen Vaalserquartier wurde die bisherige Saison erörtert. Man schoss zwar sehr viele Tore aber es gab leider auch einiges an Gegentore zu beklagen und so wurde mit Greg Lousberg, der aus Kelmis zur Mannschaft stieß, ein eigentlicher offensiver Spieler umfunktioniert und in die Innenverteidigung platziert. Und diese Idee von Trainer Detlef Baczewski sollte fruchten. Im Spitzenspiel gegen Vaalserquartier ging man erstmalig als Tabellenführer ins Spiel und behielt in einem knappen Spiel mit 1:0 die Oberhand. Das darauffolgende Auswärtsspiel in Ofden sollte dem schlechten Wetter zum Opfer fallen und wurde erst Ende März 2017 nachgeholt. Es standen aber noch 2 Heimspiele vor der Winterpause auf dem Programm. Der Ortsnachbar von Grenzwacht Pannesheide wurde dabei unter Flutlicht mit 8:0 besiegt. Nun kam es zum ersten Rückrundenspiel gegen Mariadorf. Wie bereits erwähnt, sollten sich unsere Jungs an die Häme aus dem Hinspiel erinnern und waren auf Wiedergutmachung aus. Es war zwar ein knappes Spiel aber am Ende behielt der KSV mit 3:2 die Oberhand und war nicht nur Herbstmeister, sondern überwinterte auch als Tabellenführer.




Nun gab es erstmal eine wunderschöne Weihnachtsfeier in der Gaststätte Kämpchen ehe es an die Winterturniere ging. Auch die Hallensaison sollte ziemlich erfolgreich für den KSV werden. Nachdem die Reserve bereits den Titel bei der Hallenstadtmeisterschaft erringen konnte, machte es die erste Mannschaft nur einen Tag später nach und siegte im Finale gegen den KBC. Beim vereinseigenen „Eppmann und Schaaf Wintercup“ konnte ein dritter Platz errungen werden. Parallel dazu wurden einige Testspiele unter freiem Himmel absolviert um den Rhythmus für die Rückserie zu finden. Da mit Daniel Deutz (KBC) und Marco Bardischewski (ESV Aachen) zwei alte Bekannte zum Kader dazu stießen war es natürlich umso wichtiger sich einspielen zu können. Das erste Testspiel gegen Adler Effeld konnte noch klar mit 4:0 gewonnen werden, ehe es beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem KBC eine 2:7 Klatsche gab. Mit Erfolgen über SVS Merkstein und dem VfL Übach-Boscheln sowie dem 4:4 gegen den Bezirksligisten TUS Rheinland Dremmen  und einer knappen Niederlage gegen Concordia Oidtweiler endete die Vorbereitung zufriedenstellend und all freuten sich auf die Rückserie.

Gleich zu Beginn musste man nach Aachen zum FC Bosna reisen und man wusste was man zu erwarten hatte. Am Ende stand ein glückliches 1:1 auf der ungeliebten Asche. Im Nachhinein muss man sagen war dies ein gewonnener Punkt, denn über eine Niederlage hätte man sich nicht beschweren dürfen. Nur eine Woche später musste man erneut auswärts antreten und kam bei den Sportfreunden Hörn nicht über ein enttäuschendes 2:2 hinaus. Der Fehlstart war perfekt. Der Punktevorsprung auf Vaalserquartier schmolz zusammen und nur weil der VfR Würselen noch schwächer in die Rückrunde startete blieb der Vorsprung auf eben diesen konstant. Nun folgte das Heimspiel gegen Würselen. Was als absolutes Topspiel angepriesen war, war nun eher ein Krisengipfel. Es wurde aber ein sehr gutes Fussballspiel, indem die Gäste früh in Führung gehen sollten. Aber nun kam der Charakter des KSV wieder zum Erscheinen und spielte die Gäste phasenweise an die Wand und gewann schließlich hochverdient mit 4:1. Im nächsten Auswärtsspiel zeigte man sich dann wieder gefestigt und gewann 3:1 bei Linden-Neusen. Nun folgte unter der Woche das Nachholspiel bei Glück-Auf Ofden. Auf dem schwerbespielbaren Naturrasen entwickelte sich ein dramatisches Spiel, welches am Ende mit 4:2 gewonnen wurde. Am selben Abend trafen VfR Würselen und Vaalserquartier ebenfalls im Nachholspiel aufeinander und da Würselen in diesem Spiel als Sieger vom Platz ging wuchs der Vorsprung in der Tabelle wieder auf 6 Punkte an. Da Eintracht Warden dann am nächsten Spieltag nicht zum Spiel antrat wurde das Spiel mit 2:0 für den KSV gewertet und man konnte in Ruhe auf das Auswärtsspiel in Ritzerfeld vorbereiten. Dieses wurde auch klar und deutlich mit 8:0 gewonnen.

Foto: Rene Stoll

Dies war bereits das zwanzigste Spiel in Folge ohne Niederlage und ein guter Aufgalopp zum Heimspiel an Ostersamstag gegen SV Eilendorf. Diese reisten mit 6 Spielern Ihres Landesligakaders an und gingen früh mit 0:1 in Führung ehe unsere Mannschaft im zweiten Durchgang eine sensationelle Leistung abrief und am Ende hochverdient den Platz als Sieger verließ. Bereits im nächsten Auswärtsspiel in Laurensberg sollte aber schon der nächste harte Brocken warten. Es dauerte bis zur 88. Minute ehe Kapitän Niklas Honnie den KSV erlöste und das entscheidende 1:0 erzielte. Nachdem dann der KBC eine Woche später zu Hause wie im Hinspiel mit 4:0 besiegt werden konnte stand fest, dass lediglich 6 Punkte aus den letzen 5 Spielen geholt werden müssen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufstieg perfekt zu machen. Bereits 5 Tage nach dem KBC-Spiel reiste man nach Baesweiler um im vorgezogenen Spiel auf den Abstiegskandidaten zu treffen. Der KSV erwischte dabei einen ganz schwachen Tag und siegte sehr schmeichelhaft und glücklich mit 2:1. Die Stimmung in der Kabine nach dem Spiel war auch dementsprechend unzufrieden und allen war klar, auch wenn nur noch 3 Punkte fehlten, dass man so nicht mehr auftreten darf. Während sich die Mannschaft auf das Spiel gegen SuS Herzogenrath vorbereitete liefen die Planungen für die mögliche Aufstiegsfeier unter der Woche auf Hochtouren. Die Mannschaft sollte den treuen Fans, dem Vorstand und den Frauen für diesen Tag ein komplettes Buffet spendieren um die Wertschätzung für das Team hinter dem Team zu zeigen.




Das Spiel gegen den SuS wurde extra auf 11:00 Uhr verlegt, damit im Falle eines Erfolgs reichlich Zeit zum Feiern blieb. Natürlich wussten auch die Gäste aus Herzogenrath über die Umstände bescheid und wollten dem KSV die Feier vermiesen. Das Spiel begann aber für den KSV vielversprechend. Schnell ging man mit 1:0 in Führung ehe der SuS durch einen Doppelschlag das Spiel auf den Kopf stellte. Unsere Mannschaft besonn sich allerdings schnell wieder und drehte die Partie noch vor der Halbzeit in eine erneute Führung. Als etwa 5 Minuten vor Schluss das Ergebnis auf 5:2 für den KSV stand wurden dann die Meistershirts rausgeholt und verteilt. Am Ende blieb es beim 5:2 für den KSV und der Aufsieg war perfekt. Nun gab es kein Halten mehr und es wurde ausgiebig bis in die späten Abendstunden gefeiert. Der Vater des Erfolgs Detlef Baczewski musste sich gleich mehrmals umziehen nach unzähligen Bierduschen. Für den ganzen Verein war es ein toller Tag und der Lohn für unglaublich viel Arbeit. In den drei verbleibenden Spielen wird sich die Mannschaft allerdings nochmal richtig reinhauen müssen, denn für Vaalserquartier geht es noch um den Einzug in die Relegation um den Aufstieg, gegen Ofden wird das Prestige um eine verlustpunktfreie Heimserie im Vordergrund stehen und am letzen Spieltag in Pannesheide geht es um den Klassenerhalt eben dieser. Selbstverständlich möchte man da keine Wettbewerbsverzerrung betreiben und daher auch da Vollgas geben.

Als kleines Fazit der bisherigen Saison noch ein paar Zahlen, die verdeutlichen was beim KSV geleistet wurde.

  • Zuschauerschnitt pro Heimspiel: 166 – gleichbedeutend höchster Schnitt aller Kreisligisten
  • Geschossene Tore: 116 – im Schnitt 4,29 Tore pro Spiel
  • Angriffstrio Meven/Napieralski/Honnie: 74 Tore zusammen
  • 23 Spiele in Folge unbesiegt über einen Zeitraum von 9 Monaten
  • 14 Heimspiele 14 Siege in der Meisterschaft
  • 17 Pflichtspiele zu Hause nur 1 Niederlage gegen FC Inde Hahn
  • Höchster Punktestand aller Mannschaften im Kreis Aachen
  • Beste Hinrunden Mannschaft – beste Rückrunden Mannschaft
  • 1. Platz in der Heimtabelle – 1. Platz in der Auswärtstabelle

Ein unglaubliches Jahr neigt sich dem Ende und der Vorstand möchte sich herzlich bei der Mannschaft, den Trainern, allen Spielerfrauen und treuen Anhängern sowie allen Mitgliedern für dieses unvergessliche Jahr bedanken und wir freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

 

Bericht präsentiert von:

Viamed 
reisebaron